Warum Aufräumen nichts mit Disziplin zu tun hat - sondern mit System
- Nadja Fedel
- 23. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ordnung war für mich nie nur eine Frage von Schubladen und Boxen.
Nach über 25 Jahren in der Marketing- und Projektwelt – mit Grossprojekten, komplexen Strukturen, Zeitdruck und Verantwortung – habe ich eines sehr früh gelernt:
Ohne klare Systeme funktioniert nichts nachhaltig.
Nach meiner Zeit in einer grossen Telekom-Firma habe ich mich selbstständig gemacht, mich zur Home-Organizerin ausgebildet, Innenarchitektur studiert und unzählige Projekte bei Familien und Privatpersonen begleitet.
Wohnungen, Häuser, Lebenssituationen – sie alle sind unterschiedlich. Doch die Herausforderungen dahinter sind erstaunlich ähnlich.
Genau dieses Wissen – aus Praxis, nicht aus Theorie – gebe ich heute weiter.
Warum klassisches Aufräumen oft scheitert
Viele starten hochmotiviert mit dem Aufräumen – und stehen wenige Wochen später wieder am gleichen Punkt. Nicht, weil sie zu wenig diszipliniert wären oder „es nicht richtig machen“. Sondern weil Ordnung ohne System nicht funktionieren kann.
Oft liegt der Fokus auf einzelnen Massnahmen: neue Boxen, hübsche Ordnungssysteme oder ein schneller Rundumschlag. Was dabei fehlt, ist ein klarer Ablauf, der sich an den Alltag anpasst und langfristig tragfähig ist.
Ordnung ist kein Sprint. Sie ist ein Prozess.
Home Organizing wie ein Projekt gedacht
Ich gehe an Home Organizing nicht anders heran als an ein komplexes Projekt:
strukturiert, realistisch und machbar.
Statt Aktionismus braucht es zuerst Klarheit:
Was funktioniert bereits?
Was stört im Alltag?
Welche Lösungen sind praktikabel – und welche sehen nur auf Bildern gut aus?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, entstehen Systeme, die nicht nur schön aussehen, sondern auch bleiben.
Home Organizing von A bis Z – der bewährte Ablauf
Über die Jahre hat sich ein klarer, nachvollziehbarer Ablauf entwickelt, der sich auf verschiedenste Wohnsituationen übertragen lässt:
A – Analyse
Was funktioniert, was nicht – und warum?
B – Bestandsaufnahme
Ehrlich, realistisch und ohne schlechtes Gewissen.
C – Clutter reduzieren
Entscheiden statt verschieben.
D – Zonen definieren
Jeder Gegenstand hat seinen festen Platz.
E – Einfache Systeme
Alltagstauglich, logisch und leicht umsetzbar.
F – Feinschliff
Ordnung, die nicht nur entsteht, sondern bleibt.
Im Detail liegt hier der Schlüssel – und genau dort setzen nachhaltige Lösungen an.
Dieser Ansatz ist ideal für Menschen, die wenig Zeit haben, klare Strukturen schätzen und Ordnung wollen, die sich dem Leben anpasst – nicht umgekehrt. Für alle, die keine Lust mehr auf kurzfristige Aufräumaktionen haben, sondern ein System suchen, das langfristig funktioniert.
Die Roomanizer Organizing Edition A–Z – Methode
Genau aus diesem Grund habe ich eine neue Roomanizer Organizing Edition entwickelt:
die A–Z-Methode.
Diese Edition ist kein klassischer Ratgeber und keine theoretische Abhandlung, sondern eine klar strukturierte Anleitung, die Schritt für Schritt zeigt, wie nachhaltige Ordnung entsteht. Die Methode basiert auf meiner langjährigen Praxis und ist bewusst kompakt gehalten: übersichtlich, verständlich und alltagstauglich.
In einer reduzierten Kurzfassung auf maximal zwölf Seiten vermittle ich genau das Vorgehen, das sich in zahlreichen Projekten bewährt hat – von der ersten Analyse bis zur Ordnung, die bleibt.
Mehr dazu in Kürze auf Roomanizer.ch.



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